frizz.bühne
Olaf Schubert
Sa., 29.9., 20 Uhr, Posthalle, Würzburg
Der neue Schubert ist da. Gott sei Dank in alter Form, denn er sagt wie immer: „SO!“. „SO“ sind nicht nur Olaf Schuberts spiegelbildliche Initialen – vielmehr sprechen diese beiden Buchstaben für ihn selbst, denn wer SO sagt, hat Reserven. Dass Schubert diese Reserven überhaupt aktivieren muss, ist unwahrscheinlich, seine Akkus sind voll und selbst im gewöhnlichen Standby gibt er schon 150% Leistung.
Seine Auftritte sind legendär und es gelingt ihm, die etwas mageren 65 kg schubertschen Lebendgewichts durch schiere Bühnenpräsenz wie eine Tonne wirken zu lassen. Man weiß es: Olaf ist untergewichtig, aber überbegabt. Schubert wird wie immer viel erzählen, obendrein singen und es ist zu befürchten, dass er auch tanzt.
Jene, die versäumt haben, ihn live zu sehen, werden es irgendwann bereuen, denn wie steht schon geschrieben: Selig sind die, die ihn schon erleben durften. Innerhalb von drei Jahren hat sich Olaf Schubert, das leicht labil wirkende Gesamtkunstwerk aus Dresden oder das „Wunder im Pullunder“, wie auch immer man ihn nennen mag, in die erste Liga der deutschen Comedy-Szene katapultiert. Sei dem bestimmen TV-Auftritte und Bühnenliveshows seinen Alltag.